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Der globale Logistikmarkt der Jahre 2020 und 2021 hat die gesamte Branche vor grosse Herausforderungen gestellt. Zwar konnte sich die Wirtschaft über alle Industriezweige hinweg im Nachgang zu den langen Lockdowns und Grenzschliessungen wieder erholen, führte in diesem Jahr jedoch zu einer hohen Netzbelastung und damit zu einem sich zunehmend verknappendem Laderaum. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick.
Die Wechselbrücke, das Standard-Transportgefäss in der Stückgutlogistik, feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Thomas Simon entwickelte Ende der sechziger Jahre die Idee zur Wechselbrücke nach dem Vorbild des Seecontainers. Nach anfänglichen Bedenken revolutionierte sie als bahnbrechende Innovation im Straßengüterverkehr die gesamte Branche.
150 Mitarbeiter werden in der neuen Anlage, die Anfang 2022 in Betrieb gehen wird, beschäftigt sein. DACHSER investiert 13 Millionen Euro in den Standort.
Bei der Neuanschaffung von Sattelaufliegern setzt DACHSER in Deutschland seit April 2021 ausschliesslich auf sogenannte Megatrailer. Dank ihres grösseren Laderaums - bei ansonsten gleicher Länge und Breite - sind diese vor allem auf Langstrecken wirtschaftlicher und ressourcenschonender als Standardauflieger. Bis 2027 soll die Umstellung in Deutschland mit insgesamt rund 680 neuen Megatrailern vollständig abgeschlossen sein. Auch in den 24 weiteren europäischen Ländern, in denen DACHSER mit seiner Business Line European Logistics vertreten ist, wird der Austausch in den kommenden Jahren gestartet.
Die tschechische Regierung hat zum 01. Januar 2021 die Mautlogik und -sätze geändert. Demnach wurden die Mautsätze für Autobahnen und Bundesstraßen angeglichen sowie externe Kosten, wie durch LKW verursachte Luftverschmutzung und Lärmbelastung, nun zusätzlich berücksichtigt. Dies führt zu einer massgeblichen Erhöhung der Mautsätze. Die von dem Land Tschechien erhobene Maut wird den von DACHSER eingesetzten Fuhrunternehmern nach Fahrzeugtyp und Entfernung komplett zurückerstattet. Damit leistet DACHSER seinen Beitrag zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit selbständiger Fuhrunternehmer sowie zur Sicherung von Laderaum in Tschechien.
In der nächsten Zeit laufen diverse e-dec-Systemzertifikate auf der Produktion- und Abnahmeumgebung aus.
Neueste
Ab dem 1. Juli 2026 gelten in der EU neue Vorschriften für den grenzüberschreitenden gewerblichen Güterverkehr. Künftig müssen auch leichte Nutzfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,5 Tonnen mit einem intelligenten digitalen Tachographen ausgestattet sein.
Ab 1. Juli 2026 tritt in Belgien eine Anpassung der Lkw-Maut in Kraft. Gemäss offiziellen Angaben erhöhen sich die Mauttarife je nach Fahrzeugklasse und Emissionsstandard im Durchschnitt um rund 27 %. Die Mautpflicht gilt für alle in- und ausländischen Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen auf dem gesamten belgischen Strassennetz. Bei Fragen steht Ihnen Ihr gewohnter Ansprechpartner bei DACHSER gerne zur Verfügung.
Ab dem 1. Juli 2026 führt die niederländische Regierung eine kilometerabhängige LKW-Maut („Vrachtwagenheffing“) ein. Gleichzeitig wird die bisherige Eurovignette abgeschafft. Die neue Regelung betrifft alle Fahrzeuge der Kategorien N2 und N3 über 3,5 Tonnen, unabhängig vom Zulassungsland. Die Abrechnung erfolgt künftig pro gefahrenem Kilometer, basierend auf dem Fahrzeuggewicht sowie der jeweiligen CO₂-Emissionsklasse. Die Mautpflicht wird auf nahezu allen niederländischen Autobahnen sowie auf ausgewählten Provinz -und Gemeindestrassen gelten. Bei Fragen steht Ihnen Ihr gewohnter Ansprechpartner bei DACHSER gerne zur Verfügung.
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Auf den DACHSER Landeswebsites finden Sie lokale Informationen zu Dienstleistungen, Standorten und Ansprechpartnern. Für globale Informationen und als englischsprachige Alternative besuchen Sie bitte dachser.com.
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