Zielstrebigkeit, Neugier und eine gute Portion Unerschrockenheit – mit diesen Eigenschaften packt Selina Hipp viele Dinge im Leben an, auch ihre Karriere. Und als sich die Gelegenheit ergab, bei DACHSER in der Schweiz etwas völlig Neues auszuprobieren, zögerte die 31-Jährige nicht lange. Dabei brachte die neue Stelle als Business Development Manager Switzerland DACHSER Chem Logistics einige Herausforderungen mit sich. „Die chemische Industrie ist für DACHSER in der Schweiz wichtig und birgt viel Potenzial“, erläutert Selina Hipp. „Das ist ein sehr spannendes, aber auch komplexes Marktumfeld, in dem man erstmal spezifische Fachkompetenz aufbauen muss.“ Da hiess es von Anfang an, viel analysieren, lernen und sich eng austauschen. „Wir haben uns als Team gleich sehr gut gefunden, und meine Kollegen stehen mir mit Rat und Tat immer zu Seite“, berichtet Selina Hipp.
Auf Umwegen in die Logistik
In der DACHSER-Welt ist die junge Deutsche schon länger bestens angekommen. Vor fast fünf Jahren kam sie als Quereinsteigerin ins Unternehmen. „Als ich damals die Anzeige von DACHSER sah, dachte ich: Das klingt spannend. Das Unternehmen war mir ein Begriff, da mein Onkel in der Transport- und Logistikbranche tätig war“, erzählt Selina Hipp. Doch dass sie auch selbst mal in der Logistik landen würde, war alles andere als klar. Während des Bachelorstudiums in Betriebswirtschaft sammelte Selina Hipp zunächst erste Berufserfahrungen in einer Eventagentur, wechselte zu einer Unternehmensberatung und liess sich dann von einem technologischen Start-up locken. „Ich habe durch diese unterschiedlichen Stationen gelernt, wie man Vertrauen gewinnt, Informationen zielgruppengerecht aufbereitet und präsentiert, kosteneffizient plant und organisiert. Und nie den Blick fürs grosse Ganze verliert. Aber mit Logistik hatte dies alles nicht viel zu tun“, sagt sie.
„Die chemische Industrie ist für DACHSER in der Schweiz wichtig und birgt viel Potenzial.“
Inzwischen ist die Logistik ihr zweites Zuhause. 2016 startete Selina Hipp bei DACHSER und bewährte sich als Assistentin des Landesleiters in der Schweiz. Dort war sie Ansprechpartnerin für Niederlassungs-, Verkaufs- und Abteilungsleiter sowie Schnittstelle zu anderen Auslandsgesellschaften und zur Konzernzentrale in Kempten, Deutschland. „Das war eine sehr facettenreiche Aufgabe, die viel Geduld, Empathie und Durchsetzungsvermögen erforderte. Gleichzeitig wurde ich mit mehreren Projekten betraut, zum Beispiel im Bereich Innovationen. So habe ich dazu beigetragen, das strategische Innovationsprogramm „Idea2net“ von DACHSER in der Schweiz umzusetzen. Ausserdem habe ich den Empfang geführt und zwölf Auszubildende betreut.“ Gleichzeitig absolvierte sie noch ein berufsbegleitendes Masterstudium mit dem Schwerpunkt strategisches Management. Die neu geschaffene Position als Business Development Manager Switzerland DACHSER Chem Logistics war dann die nächste Stufe in ihrer beruflichen Entwicklung.
Grazia Rubichi
Grazia Rubichi