Ergebnisse
Digitale EUR.1 vereinfacht die Exportabwicklung
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bietet mit der digitalen EUR.1 eine moderne Lösung für die Ausstellung von Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 an. Unternehmen können mit der Anwendung «Certificat» im ePortal des BAZG ihre EUR.1 elektronisch erstellen und verwalten. Die Zollbehörden prüfen die hinterlegten Dokumente direkt digital, wodurch der bisherige papierbasierte Prozess entfällt.
Rumänien führt kilometerbasierte Lkw-Maut ein
Ab dem 1. Oktober 2026 stellt Rumänien sein Mautsystem für Güterfahrzeuge mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen um. Die bisherige zeitabhängige Vignette „Rovinieta" wird durch das neue System „TollRo" ersetzt.
Planen Sie rechtzeitig für Chinas „Golden Week“ 2026
Vom 1. bis zum 7. Oktober 2026 findet in China die Feiertagswoche zum Nationalfeiertag („Golden Week“) statt. In diesem Zeitraum reduzieren oder unterbrechen viele Fabriken, Behörden und Unternehmen vorübergehend ihren Betrieb. Dies kann Auswirkungen auf Produktionspläne, Transportkapazitäten und Warenströme innerhalb globaler Lieferketten haben. Um mögliche Störungen zu minimieren und die Kontinuität der Lieferkette zu gewährleisten, empfehlen wir unseren Kunden, ihre Versandpläne, Lagerbestände und Logistikanforderungen bereits im Vorfeld der Feiertage zu überprüfen.
Was ist die „Golden Week“?
Die „Golden Week“ ist einer der wichtigsten jährlichen Feiertage in China und ist durch ein hohes Reiseaufkommen sowie eine reduzierte Geschäftstätigkeit im ganzen Land geprägt. Fertigungs-, Logistik- und Verwaltungsprozesse verlangsamen sich in dieser Zeit, was sich vorübergehend auf nationale und internationale Lieferketten auswirkt.
Die Standorte von DACHSER in China bleiben vom 1. bis zum 7. Oktober 2026 geschlossen; der reguläre Betrieb wird am 8. Oktober 2026 wieder aufgenommen.
Mögliche Auswirkungen auf Lieferketten
Im Vorfeld der Feiertage beschleunigen viele Unternehmen ihre Warenlieferungen, bevor die Fabriken schließen, was zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen führt.
Im Bereich Seefracht passen Reedereien in diesem Zeitraum möglicherweise Kapazitäten und Fahrpläne an, etwa durch „Blank Sailings“ (gestrichene Abfahrten) oder das Auslassen von Häfen. Dies kann zu knappen Frachtraumkapazitäten, Equipment-Engpässen, höheren Kosten für Anlieferung und Abholung sowie zu Fahrplanänderungen führen. Auch die Zuverlässigkeit der Dienstleistungen und die Laufzeiten können davon betroffen sein.
Für die Luftfracht wird bereits ab Mitte September – also vor den Feiertagen – eine erhöhte Nachfrage erwartet, was die verfügbaren Kapazitäten und die Vorlaufzeiten für Buchungen unter Druck setzen kann.
Nach den Feiertagen kann es einige Zeit dauern, bis sich Frachtvolumen und Transportpläne wieder normalisieren, da der Betrieb schrittweise auf das übliche Niveau zurückkehrt.
Empfohlene Massnahmen
Um die Effizienz der Lieferkette zu wahren, empfehlen wir:
- Planen Sie vorausschauend, indem Sie Produktionspläne mit Lieferanten abstimmen und vor den Feiertagen für ausreichende Lagerbestände sorgen.
- Übermitteln Sie frühzeitig Versandprognosen, um die Kapazitätsplanung zu unterstützen und optimale Transportlösungen zu ermitteln.
- Buchen Sie Seefrachtsendungen im Voraus, um das Risiko von Kapazitätsengpässen und Fahrplanänderungen zu verringern.
- Rechnen Sie bereits Mitte September mit einer erhöhten Nachfrage in der Luftfracht und sichern Sie sich Buchungen so früh wie möglich.
Für Unterstützung bei der Versandplanung oder für massgeschneiderte Logistiklösungen wenden Sie sich bitte an Ihren gewohnten DACHSER Ansprechpartner. Wir sind für Sie da, um sicherzustellen, dass Ihre Lieferkette auch während der Golden Week und darüber hinaus effizient bleibt.
EU-Tachographenpflicht: Neue Regelung für leichte Nutzfahrzeuge ab Juli 2026
Ab dem 1. Juli 2026 gelten in der EU neue Vorschriften für den grenzüberschreitenden gewerblichen Güterverkehr. Künftig müssen auch leichte Nutzfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,5 Tonnen mit einem intelligenten digitalen Tachographen ausgestattet sein.
Erhöhung der Lkw-Maut in Belgien ab 1. Juli 2026
Ab 1. Juli 2026 tritt in Belgien eine Anpassung der Lkw-Maut in Kraft. Gemäss offiziellen Angaben erhöhen sich die Mauttarife je nach Fahrzeugklasse und Emissionsstandard im Durchschnitt um rund 27 %. Die Mautpflicht gilt für alle in- und ausländischen Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen auf dem gesamten belgischen Strassennetz.
Bei Fragen steht Ihnen Ihr gewohnter Ansprechpartner bei DACHSER gerne zur Verfügung.
Einführung neuer LKW-Maut in den Niederlanden ab 1. Juli 2026
Ab dem 1. Juli 2026 führt die niederländische Regierung eine kilometerabhängige LKW-Maut („Vrachtwagenheffing“) ein. Gleichzeitig wird die bisherige Eurovignette abgeschafft.
Die neue Regelung betrifft alle Fahrzeuge der Kategorien N2 und N3 über 3,5 Tonnen, unabhängig vom Zulassungsland. Die Abrechnung erfolgt künftig pro gefahrenem Kilometer, basierend auf dem Fahrzeuggewicht sowie der jeweiligen CO₂-Emissionsklasse. Die Mautpflicht wird auf nahezu allen niederländischen Autobahnen sowie auf ausgewählten Provinz -und Gemeindestrassen gelten.
Bei Fragen steht Ihnen Ihr gewohnter Ansprechpartner bei DACHSER gerne zur Verfügung.
DACHSER wächst trotz konjunkturellem Gegenwind
Der Logistikdienstleister DACHSER steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 auf rund 8,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem neuen Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Die beförderte Tonnage stieg auf 46,7 Millionen Tonnen (+5,8 Prozent), die Zahl der Sendungen erhöhte sich auf 86,2 Millionen (+3,6 Prozent). DACHSER Schweiz erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von 120,7 Millionen Schweizer Franken (-0,8 Prozent).
Polen erweitert das SENT System (elektronisches Transportkontrollsystem) für weitere Produktgruppen
Die polnischen Behörden erweitern zum 17. März 2026 erneut die Vorgaben des elektronischen Transportkontrollsystems SENT. Die Ausweitung dieser Warenverkehrsauflage betrifft weitere Produktgruppen und führt damit für alle Prozessbeteiligten zu zusätzlichem organisatorischem Aufwand im grenzüberschreitenden Warenverkehr.
Auswirkungen der Militärschläge im Nahen Osten auf die Luft- und Seefracht
Nach den militärischen Luft- und Cyberangriffen Israels und der USA gegen den Iran am Wochenende und den darauffolgenden iranischen Gegenangriffen auf mehrere Orte im Nahen Osten, ist der internationale Luft- und Seeverkehr im Nahen Osten aktuell stark beeinträchtigt.
Live-Webinar DACHSER Chem Logistics
Online-Vorstellung der Studie „Logistik als Verkaufsargument in der chemischen Industrie – Produkt und Service im Einklang: Innovative Supply-Chain-Lösungen als Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil“
Wichtige Information: Umstellung von e-dec export auf PASSAR Ausfuhr
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat beschlossen, das bisherige Verzollungssystem e-dec export per 1. Januar 2026 durch das neue System PASSAR Ausfuhr zu ersetzen.
Sofern Sie als Schweizer Ausführer Ihre Sendungen aktuell noch mit e-dec export deklarieren, empfehlen wir Ihnen dringend, rechtzeitig auf PASSAR Ausfuhr umzustellen. Für Fragen oder die Einleitung der nächsten Schritte ist der jeweilige Anbieter der Verzollungssoftware zuständig.
Sollten Sie die Umstellung bis zum genannten Termin nicht vornehmen können, bitten wir Sie, Kontakt mit Ihrer DACHSER-Niederlassung aufzunehmen, um eine Lösung zu eruieren.
Ab dem 1. Januar 2026 ist eine Ausfuhr-Zollabfertigung mit e-dec export nicht mehr möglich.
Weiterführende Informationen stehen auf den folgenden Seiten des BAZG zur Verfügung:
- Deutsch: Ausfuhr aus der Schweiz mit Passar
- Französisch: Exportation de Suisse avec Passar
- Englisch: Exportation from Switzerland with Passar
Goldene Woche 2025 in China
Vom 1. bis 8. Oktober 2025 bleiben die meisten Unternehmen und Fabriken in China aufgrund der Golden Week zum Nationalfeiertag geschlossen. Als eines der weltweit grössten Produktionszentren kann diese verlängerte Auszeit erhebliche Auswirkungen auf globale Lieferketten haben. Eine frühzeitige Vorbereitung ist entscheidend, um mögliche Störungen zu minimieren.
DACHSER ernennt neues Management für European Logistics Germany and European Logistics North Central Europe
DACHSER überträgt die Verantwortung für die Business Unit European Logistics Germany zum 1. Januar 2026 an Claus Wetzel (44). Er folgt auf Andreas Fritsch (63), der seit dem 1. Januar 2023 das Deutschlandgeschäft von DACHSER mit dem Transport und der Lagerung von Industrie- und Konsumgütern leitet.
Die Business Unit European Logistics North Central Europe wird ab 1. Januar 2026 Florian Zehetleitner (46) führen. Er übernimmt von Wolfgang Reinel (62), der die Business Unit seit 2014 verantwortet.
Best Practice Fachveranstaltung «Empowering Your Tomorrow»
Der Verband swiss export lädt am Freitag, 19. September 2025 zur Fachveranstaltung «Empowering Your Tomorrow – Teams, Technologien, Transportlösungen» in den Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf ein. Unterstützt wird das Event vom Main Partner DACHSER Spedition AG. Die Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger aus verschiedenen Branchen, die an modernen Arbeitsmethoden, Technologien und Transportlösungen interessiert sind.
Verkehrsbehinderungen zwischen Lyss und Rheinfelden wirken sich auf Hub-Ankunft aus
Aufgrund mehrerer Baustellen auf der Strecke zwischen Lyss und Rheinfelden (DE) kommt es aktuell zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Diese Situation hat direkte Auswirkungen auf die Logistikprozesse von DACHSER Schweiz.
CBAM – Grenzausgleichsmassnahme für Importe in die EU
Die EU hat letzte Woche die aktuellen Beschlüsse zu den CBAM-Grenzausgleichsmassnahmen veröffentlicht. Siehe hier der entsprechende Link:
CO2-Grenzausgleichssystem: Politische Einigung senkt Verwaltungsaufwand – Europäische Kommission
Dies bedeutet, dass Firmen in der EU und somit auch Schweizer Unternehmen, die in der EU als Anmelder/Importeur auftreten, keine CBAM-Meldung erstellen müssen, wenn die Gesamtheit an Einfuhren der CBAM-pflichtigen Waren nicht mehr als 50 Tonnen pro Jahr betragen. Dies soll – vorbehalten dem rein formellen Beschluss – ab dem 1.1.2026 wirksam werden.
Mit dem Beschluss der EU werden viele KMU von diesem bürokratischen Aufwand entbunden.