„Die Lieferketten stehen vor gewaltigen Herausforderungen”

Zum 50. Geburtstag ist die Wechselbrücke gefragter denn je, denn der Laderaum ist derzeit knapp. Das gilt nicht nur für Europa, sondern ganz besonders auch für den interkontinentalen Handel.

Burkhard Eling, CEO von DACHSER

50 Jahre ist sie in diesem Jahr alt geworden: die Wechselbrücke. Eine echte DACHSER Innovation übrigens, wie Sie in unserem aktuellen Podcast nachhören können. Eine Neuentwicklung, die damals die gesamte Logistikbranche verändert hat.

Als Standard-Ladegefäß ist sie bis heute das Mass aller Dinge, wenn es um Effizienz geht. Gefragter denn je ist sie derzeit ohnehin, denn die Sendungszahlen im europäischen Stückgutnetz befinden sich auf einem konstant hohen Niveau. Das wird sich auch in der zweiten Jahreshälfte nicht grundlegend ändern.

Gemeinsame Kraftanstrengung aller Akteure

Dazu kommen zusätzliche Herausforderungen: Der Fahrermangel hat sich in der Corona-Krise weiter verschärft. Die hohen Holzpreise lassen zudem die Paletten knapp werden. In der Seefracht steigen die Containerpreise weiter stark an: Pandemiebedingte Abfertigungsprobleme haben gewaltige Rückstaus in den Häfen aufgebaut, die nur nach und nach abgearbeitet werden können. Dagegen gelingt es uns in der Luftfracht auch in diesem Jahr gut, mit eigenen Chartern verlässliche Kapazitäten für Kunden zu schaffen.

Wenn die Logistik in der Vergangenheit eines bewiesen hat, dann, dass sie äußerst flexibel und robust auf veränderte Marktbedingungen reagieren kann. Das wird in diesem Jahr wieder gelingen, auch wenn dafür mit Sicherheit eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Akteure der Lieferkette nötig ist. 

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